Neurodermitis oder Psoriasis: Wie unterscheidet sich die Therapie?

Neurodermitis oder Psoriasis: Wie unterscheidet sich die Therapie?


Wie unterscheiden sich nun die Therapien für die Schuppenflechte einerseits und für die Neurodermitis? Beide Erkrankungen brauchen eine gute Hautpflege. Für beide Erkrankungen sind rückfettende Behandlungen wichtig, was einfach auch den Juckreiz stillt und die Schuppung reduziert. Bei der Schuppenflechte ist es dann gut, zum Beispiel, abschuppend zu behandeln, dass sich die Schuppen lösen können von der Haut, so dass dann andere Wirkstoffe, wie zum Beispiel ein lokales Kortison oder auch Vitamin D3-Analoga, dann eindringen können in die Haut und zu einer Verringerung dieser Entzündungsreaktion führen können. Bei der Neurodermitis ist das ganz ähnlich, dass wir erst Mal eine gute pflegende Therapie machen. Das ist da besonders wichtig, weil die Patienten oftmals angeborene, sehr trockene Haut haben, und man möchte gerne diese Hautbarriere wiederherstellen, indem die Haut gut gepflegt wird. Zusätzlich ist es dann wichtig im Intervall auch mit Kortikosteroiden zu behandeln. Wenn die Haut stark entzündet ist, gegebenenfalls dann auch im Anschluss gleich proaktiv mit Calzineurininhibitoren, die empfehlen sich besonders in Bereichen wie im Gesicht und wo man nicht längerfristig, sondern nur kurzfristig, ein Kortisonpräparat anwenden will.

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