Bluthochdruck, Skoliose, Kopfschmerzen (Folge 8) | Die Bewegungs-Docs | NDR

Bluthochdruck, Skoliose, Kopfschmerzen (Folge 8) | Die Bewegungs-Docs | NDR


Untertitel:
Norddeutscher Rundfunk 2019 Schritt für Schritt gesund,
Training statt Tabletten. Davon sind diese Ärzte überzeugt:
die Bewegungs-Docs. Orthopäde Christian Sturm. Ich behandle Menschen,
keine Röntgenbilder. Kardiologin Melanie Hümmelgen. Herzkrank und Sport?
Für mich kein Widerspruch. Jeder kann aktiv werden. Und Sportmediziner Helge Riepenhof. Mit dem richtigen Programm
schafft es jeder. Das Programm für einen Mann, der durch den stressigen Alltag
krank geworden ist. Der Stress sorgt dafür, dass
mein Blutdruck in die Höhe schnellt, ich nicht zur Ruhe komme,
schwierig einschlafen kann. Für einen Schüler, den seine stark verdrehte Wirbelsäule
extrem einschränkt. Ich möchte,
dass ich mich besser bewegen kann. Dass ich fitter werde. Und für eine Frau, die wegen starker Kopf- und
Schulterschmerzen kaum arbeiten kann. Ich habe viele Fehltage.
Ich führ kein Protokoll. Ich zähl die beschwerdefreien Tage. Drei neue Fälle
für die Bewegungs-Docs. Er steht ständig unter Strom. Ich merke, dass ich
schlecht schlafe, schnell schwitze, Kopfschmerzen bekomme. Das schränkt mich
in der Lebensqualität immens ein. Ich bin 47 Jahre jung
und leide unter Bluthochdruck. Ursachen für die Volkskrankheit
Bluthochdruck gibt es viele: Der selbstständige Elektrotechniker
steht unter Dampf. Sein Alltag ist Stress pur. Da ist immer der Gedanke,
welche Aufgabe, welche Tätigkeit muss erfüllt und
noch heute fertiggestellt werden? Um diese Erwartungen
erfüllen zu können, ist das Gefühl
der dauernden Anspannung präsent. Wenn der viel Stress hat,
mache ich mir Sorgen. Wenn er im Auto ist:
Läuft alles gut? Kommt er gesund an und heil zurück? Das schwingt immer mit. Die langen Arbeitstage machen ihm
und seiner Familie zu schaffen. Selbst nach Feierabend
checkt er Dienstmails. Es ist
kein klassischer Acht-Stunden-Job. Mit viel Herzblut habe ich
mein Unternehmen aufgebaut. Oft war damit verbunden
eine 50- oder 60-Stundenwoche. Das kommt nicht gut an. Ich würde mir wünschen,
dass der Bluthochdruck gesenkt wird und dass er merkt: Ich muss mehr Trennung
zwischen privat und Beruf finden, dann bin ich ausgeglichener –
das ist das oberste Ziel. * Zischen * Kardiologin Melanie Hümmelgen
prüft den Blutdruck des Vaters in einer Ruhesituation. 140/85. Jetzt möchte ich
in einer anderen Situation messen. Dazu habe ich Ihnen was mitgebracht. Ein Spiel.
Vielleicht kennen Sie das. Man muss die richtige Form zuordnen. Aber Sie haben nur 60 Sekunden. Wir wollen Sie herausfordern,
zeigen Sie es uns, Herr Siemer. Damit es noch spannender
für Sie wird, gibt es noch Musik. Auf los … geht’s los. ♪ Laute Rockmusik ♪ Die Zeit ist um. Ein Kinderspiel? Wie sich der Blutdruck nach
60 Sekunden Stress ändert, zeigt die neue Messung. Jetzt hab ich Sie aber gestresst.
170/100 haben Sie jetzt. In so kurzer Zeit. Zu hoch, obwohl er blutdrucksenkende
Medikamente einnimmt. Das hat gefährliche Folgen. Bluthochdruck
schädigt auf Dauer die Organe, vor allem das Herz leidet. Per Ultraschall
untersucht die Kardiologin, ob sein Körper Schaden genommen hat. Können Sie Veränderungen sehen? Ja, ich seh schon Veränderungen
des Herzmuskels. Eine böse Überraschung. Der Herzmuskel ist durch die
Belastung bereits messbar verdickt. Ich messe jetzt
13 bis 11 Millimeter. In Ihrer Größe vielleicht 12,
wäre in Ordnung. Es ist allerhöchste Eisenbahn,
dass was passiert. Jetzt ist es zwei Minuten vor zwölf,
nicht nur fünf vor zwölf. Ich hab nicht erwartet,
dass es schon so schlimm ist. Gezielte Bewegung
soll den Blutdruck senken und beim Umgang mit Stress helfen. Das Programm dazu
wird Andreas Siemer zu Hause erklärt. Sein Start ins Leben war schwierig: Er kam zu früh zur Welt,
hat viele Operationen hinter sich und leidet unter den Folgen
der Eingriffe: Seine Wirbelsäule hat sich verdreht. Ich bin 16 Jahre alt,
komme aus Neumünster und bin hier wegen meiner Skoliose. Durch die verdrehte Wirbelsäule
geriet sein Körper in Schieflage. Das verursacht
Rückenschmerzen, Muskelverspannung und kann
die Lungenfunktion beeinträchtigen. Daher Fabians Atemnot. Um die Wirbelsäule aufzurichten, wurden ihm
vor zwei Jahren Stäbe implantiert. Sie geben ihm Stabilität, bringen
aber auch Einschränkungen mit sich. Ich spiele gerne im Garten Fußball. Ich würd’s gern
in der Mannschaft machen, aber das mit den Stäben
hat das verhindert – leider. Die Stäbe bedeuten, dass man
nicht alles an Sport machen darf, keine Kontaktsportarten,
um Stürze zu vermeiden. So ein Stab kann brechen oder die Rippe kann brechen,
an der der Stab sitzt. Anfangs war’s deprimierend,
weil ich sah, wie die anderen Spaß haben
und rumtoben und ich “rumsitze”. Ich hoffe,
dass alles einen guten Weg nimmt. Als Mutter hat man immer Zweifel,
ob alles richtig ist. Ob ich alles getan und bedacht habe,
ob die Ärzte an alles denken. Alle sechs Monate wird er operiert, um die Stäbe
nach Wachstum zu verlängern. In der Zwischenzeit:
keine Therapie oder Training. Das schlägt
auf seine Kondition und Atmung. Ist Schonung der richtige Weg? Bewegungs-Doc Christian Sturm
übernimmt den Fall. Erst will er sich zunächst
um Fabians Atemnot kümmern. Wann tritt die auf? Wenn ich gehe zum Beispiel. Wenn ich etwas schneller gehe
oder wenn ich Treppen gegangen bin, dann merk ich, wie das so pustet. Frag ich mich manchmal, warum? Ich bin Treppen gegangen,
mehr nicht. Wie fühlt sich das an,
vom Brustkorb oder Lunge? Bisschen beengt. Was ihn einengt, will Christian Sturm an einem Fußball-Experiment
verdeutlichen. Der ist nicht aufgepumpt,
schön schlabberig. So eingefallen ist deine Lunge,
wenn man nicht eingeatmet hat. Jetzt pusten wir den auf. So, mal richtig kräftig pumpen,
super. Gleich Sport mit dabei hier. Eigentlich lässt sich die Lunge
ohne Probleme entfalten. Bei Fabian ist das anders. Merkst du ‘nen Unterschied?
Schwerer? Viel schwerer.
Da passiert nicht so richtig was. Da kommt nicht viel.
Da passiert gar nichts. Fabians Brustkorb
ist wie der Ball abgeschnürt. An sich wird die Lunge mithilfe der Atemmuskulatur
geweitet und verengt. Sein Problem: Verkrampfte Muskeln hindern
die Rippen, auseinanderzugehen. Die Folge: Nur wenig Luft
kann in das Organ strömen. Wieso schnüren mich
diese Muskeln ab? Wahrscheinlich
durch den schiefen Rücken. Durch die Operationen
wurden die Muskeln zu kurz, auch rechts anders als links. Du hast einen Unterschied
in den Seiten. Wie stark die Muskeln
ihn einschränken und welche Leistung Fabian
ohne Training erbringen kann: Das testet Bewegungs-Doc Helge
Riepenhof im BG Klinikum Hamburg. Du bist auf dem Laufband. Wir machen eine Spiroergometrie. Klingt gefährlich. Wir messen über ein Gerät,
wie die Luft ist, die du einatmest und wie sie raus kommt. Die Differenz interessiert uns. So sehen wir, wie viel Sauerstoff
reingeht und wie du ihn verwertest. Es geht mit Gehen los. Jetzt geht das Laufband
ein Grad höher. Es wird nicht nur die Steigung, sondern auch
die Geschwindigkeit erhöht. Er kommt so auf 1,3 Liter pro Minute
Sauerstoffaufnahme. Das sollte deutlich über zwei sein. Da ist viel Bedarf,
intensiv ihn zu therapieren. Gemeinsam entwickeln sie ein Konzept,
um Fabian die Atmung zu erleichtern. Wir müssen manuelle Therapie
und Krankengymnastik machen, um den Brustkorb zu weiten. Damit er aus der Schonhaltung
und der Verklebung rauskommt. Manuelle Therapie ist eine
spezielle Form der Physiotherapie. Durch Griffe und Drucktechniken wird die Muskulatur quer gedehnt
und so gelockert. Ab sofort zweimal die Woche. Wie es die Ergebnisse zeigen,
müssen wir auch Atemtherapie machen. Das ist eine gute Idee,
weil er Techniken erlernt, wie er die Atemhilfsmuskulatur
gut einsetzt. Das Ziel: Fabian soll tiefer
und besser Luft holen können und so belastbarer werden. Zu Therapiestunden unter Anleitung
kommen tägliche Übungen für zu Hause. Worauf es ankommt,
erklärt Christian Sturm. Ich mach’s vor. Einige Sachen sind einfach. Stellt man sich breitbeinig hin und dann hält man die Arme
einfach richtig weit zurück. Wenn man’s von der Schulter nicht
kann, kann man die Arme dazu nehmen. Erst nur zurück, weit nach hinten.
Das ist am wichtigsten. Wichtig ist, dass das hier zieht. Wie fühlt sich das an? Spannt etwas,
aber das ist ja das Ziel. Es soll nicht wehtun,
aber etwas spannen. Wenn’s wehtut, lässt du’s bitte. Ganz vorsichtig sein. Wird erledigt. Übung 2 soll die Muskulatur
zwischen den Rippen weiten. Wichtig: Nur Dehnung zur linken Seite, damit die Stäbe nicht
falsch belastet werden und brechen. Mehr Dehnübungen
finden Sie als Videoanleitungen bei den Bewegungs-Docs im Internet. Wenn wir deinen Brustkorb
geweitet haben, würden wir mit Training anfangen. Du willst sportlicher
und kräftiger werden. Dann würden wir in ein
sanftes Krafttraining übergehen. Leg los und melde dich, wenn
du meinst, dass was nicht klappt. Auch, wenn’s geklappt hat. Drück ich dir die Daumen,
kriegen wir hin. Alles Gute. Danke. Was die Bewegungs-Docs erreichen,
werden die nächsten Monate zeigen. Melanie Hümmelgen
besucht Andreas Siemer in Vechta. Durch stressbedingte Blutdruckspitzen hat sein Herz
bereits Schäden genommen. Sie will ihm zeigen, wie er mit Bewegung
Schlimmeres verhindern kann. Bewegung ist wie ein Betablocker. Was Sie als Medikament nehmen,
können Sie auch mit Sport erreichen. Da bin ich gespannt. Und das kommt so: In Stresssituationen
wird der Sympathikus aktiv. Dieses Nervensystem
wirkt auf den Sinusknoten, den Taktgeber des Herzens. Der Herzschlag beschleunigt
und verstärkt sich, die Gefäße ziehen sich zusammen,
der Blutdruck steigt. Anders der Parasympathikus: Dieses Nervensystem
wirkt beruhigend auf unseren Körper. Über entspannende Botenstoffe
verlangsamt es den Herzschlag und senkt den Blutdruck. Regelmäßige Ausdauereinheiten
blockieren den Sympathikus. Die Stressreaktion wird abgemildert. Das Gleichgewicht
zwischen beiden Nervensystemen wird wiederhergestellt –
Blutdruckspitzen vermieden. Ich möchte, dass Sie
fünfmal die Woche joggen gehen, und zwar 30 bis 45 Minuten. Das ist anspruchsvoll. Das ist es. Wir haben Sie untersucht. Das ist anspruchsvoll,
aber Sie sind fit. Sie sind sonst gesund und belastbar,
ich trau Ihnen das zu. Da er unter
Ein- und Durchschlafstörungen leidet, müssen die Einheiten
morgens stattfinden. Sonst sind Sie zu aufgeputscht
und schlafen schlecht ein. Wir brauchen am Abend was,
das Sie runterfährt. Ich würde mir wünschen,
dass Sie anfangen, jeden Abend spazieren zu gehen,
60 Minuten, am besten im Wald. Das geht gut mit der Familie,
vielleicht wird es ein Ritual. Das ist ‘ne Menge,
60 Minuten spazieren gehen. In Japan sind Waldbesuche,
“Waldbaden”, seit Jahren
Teil der Gesundheitsvorsorge. Die vielfältigen Sinneseindrücke wie das Zwitschern der Vögel
und der Geruch von Tannennadeln: Sie stimulieren die Aktivität
des Parasympathikus. Und britische Forscher wiesen nach, dass Bewegung im Wald
die Stimmung hebt und Stress abbaut. Wichtig: das Handy zu Hause lassen. Dann hab ich mir
was Besonderes ausgedacht. Bevor ich das näher erkläre,
würde ich gerne mit Ihnen anfangen. Wir gucken mal, wie Sie joggen. Okay, gerne. Gehen wir nach draußen. Um das Training
effektiv zu gestalten, hat die Kardiologin
eine Puls-Uhr mitgebracht. Was Sie führen wird im Training,
ist Ihre Herzfrequenz. Nicht die Geschwindigkeit
oder die Kilometer. Ich hab wegen der Ergebnisse
der Untersuchungen Ihre Leistungsfähigkeit angeschaut. Ich hab Ihren Trainingspuls
erst mal bei 121 festgesetzt. Das ist nicht viel, 121. Das ist weniger
als Sie bisher hatten beim Laufen, weil Sie sich als leistungsbereiter
Mensch verausgabten. Andreas Siemer soll im “extensiven
Ausdauerbereich” trainieren. Radfahren oder Laufen in dem Bereich
hat eine positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel und
auf kardiovaskuläre Risikofaktoren. Wie Sie Ihren
idealen Trainingsbereich festlegen, erfahren Sie
bei den Bewegungs-Docs im Internet. Das alleine wird nicht reichen, Stress und Blutdruck
in den Zaum zu bekommen. Sie sollten aktiv lernen,
wie Sie entspannen können. Kennen Sie Qigong? Qigong hab ich noch nie ausprobiert. Ich weiß nicht genau,
was da passiert, bin gespannt. Ich glaube, das passt perfekt. Ich hab einen Kurs organisiert,
da erlernen Sie die Techniken. Wow, da bin ich gespannt,
wie sich das anfühlt und was das
mit meinem Stresslevel macht. Immer wieder Schmerzen. Sie kommt kaum durch den Alltag. Ich bin 54 Jahre alt und habe
starke Kopf- und Schulterschmerzen. Die halten ‘ne Woche an,
bis zu 14 Tage. Auf einer Skala von 1 bis 10
sind sie ganz häufig bei 7,5. Wenn’s mir richtig schlecht geht,
würd ich sagen, bei 8. Sie ist zivil angestellte Fotografin
bei der Bundeswehr. Ich nenne das immer
Feld-, Wald- und Wiesenfotografie. Ich fotografiere die Soldaten,
erstelle Passbilder für Einsätze. Ich habe Veranstaltungen und dokumentiere viel
fürs Zentrum Einsatzprüfung. Auch Außeneinsätze
gehören zum Alltag. Die schwere Tasche mit der Ausrüstung
und der Fotoapparat belasten ihre Schulter
und verursachen Schmerzen. Ich bin Rechtshänder und
habe den Fotoapparat immer rechts. Als der rechte Arm anfing, wehzutun,
ich die Kamera nicht halten konnte, war ich besorgt. Es ist mein Beruf,
rechts die Kamera zu halten. Da hatte ich Angst. Bei der Arbeit, und auch zu Hause
sind die Schmerzen ein Problem. Die Bewegungs-Docs schickten ihr
einen speziellen Fragebogen. Die Punktzahl gibt Rückschluss
auf die Schwere der Schmerzen und daraus resultierenden
Einschränkungen im Alltag. Das Ergebnis: Die Schmerzen
haben Astrid Lehners voll im Griff. Ich hab Tabletten versucht. Mal helfen sie, mal nicht. Dann nehm ich einen kühlen Lappen. Es gibt es Pfefferminzöl,
das man auf die Schläfen tropft. Ich habe Yoga gemacht,
um mich zu entspannen, weil ich dachte, es ist Stress. Ich habe einen liebevollen Mann,
der mir viel abnimmt. Aber die Kopfschmerzen
sind geblieben. Ein Fall für Bewegungs-Doc
Helge Riepenhof. Kann er der Fotografin helfen? Kennen Sie diese Haltung?
Die kenn ich. Kennen Sie auch diese Haltung?
Die mach ich zu Glück nicht. Okay, aber wenn Sie
am Computer sitzen? Die Haltung,
wenn Sie mit Kollegen sprechen? Ja, natürlich. Und die Kamera? Tragen Sie die eher so
oder mit dem Band über der Schulter? Mit dem Band
über der Schulter nicht. Ich hab sie
immer in der rechten Hand. Das hat eins gemeinsam: Es belastet
Halswirbelsäule und Muskulatur. Das bestätigt auch die Untersuchung. Der Orthopäde
kann schmerzhafte Verspannungen, “Triggerpunkte”, ertasten. Besonders ein Muskel ist betroffen. Wir sehen hier einen Muskel.
Der heißt Levator scapulae. Der ist sehr hart
und darum so druckschmerzhaft. Durch Fehlbelastungen
verkrampft der Levator scapulae und zieht sich zusammen. Die Spannung überträgt sich über
kurze Muskeln und deren Faszienzüge auf den Kopf. Der Schmerz
wird oft als Migräne missverstanden. Außerdem wird so
das Schulterblatt nach oben gezogen. Hinzu kommt: Durch einseitige Belastungen
bei der Arbeit ist der Deltoideus, der große Muskel der Schulterkappe,
im Verhältnis zu stark. Durch die Kombination
entsteht eine Enge im Schulterdach. Die macht Schulterschmerzen. Es gilt: Fehlhaltungen vermeiden
und trainieren. Fürs passende Konzept
testet Helge Riepenhof die Fitness der selbsternannten
“Bewegungs-Legasthenikerin”. Das erste ganz einfach. Sie sollen nur sitzen und aus
der sitzenden Position aufstehen. Das Ganze ohne Hände,
30 Sekunden lang. Ich zähl mit, wie viel Sie schaffen.
Alles klar. Der Test beginnt. Das Ziel:
30 Wiederholungen in 30 Sekunden. Wie viele Wiederholungen
schafft Astrid Lehners? 22 … 23. 24 … stopp. 24 waren’s bei 30 Sekunden. Okay. Super. Das ist ganz okay,
aber da ist noch Luft nach oben. Alles klar. Nach der Beinkraft
testet der Orthopäde die Arme. 30 Sekunden,
wieder so schnell es geht. Denken Sie dran,
die Hand immer etwas zu drehen. Ja. Gut. Und los geht’s. 21, 22 und ein letztes Mal, 23. Super. Sehr gut. Ich nehm die. 23 ist auch in Ordnung,
aber auch da wär’s schön, wenn’s etwas mehr wär. Einen pro Sekunde, also 30 wär toll. Aber ist auch schön, wenn man
ein klares Ziel hat. Okay. Die Fehlhaltung bei der Arbeit und mangelnde Grundfitness
sind ein Problem. Wenn man nicht fit genug ist,
ist der Körper überfordert. Muskulatur
reagiert durch Verspannung. Diese lösen Probleme aus. Darum besteht das Programm
aus zwei Teilen: Spannung aus den Muskelgruppen nehmen
und Astrid Lehners fit bekommen. Erste Übung: die Rumpfkraft stärken. Schön gerade sein,
im Rumpf stabilisieren. Po- und Bauchmuskulatur anspannen,
dann ist es einfacher. Sehr gut. Ein Tipp für zu Hause: Den Luftdruck im Ball reduzieren,
dann fällt die Balance leichter. Wenn Astrid Lehners dies beherrscht,
kommt Hanteltraining dazu. Zur zweiten Übung
nehmen wir den Ball in die Hand. Zwei Phasen: Wir trainieren den
Oberkörper, aber auch die Beine. Das geht so. Den Arm nach vorne. Nicht über die Horizontale gehen. Nicht überm Kopf,
sondern nur vorm Körper. Druck aufbauen, Schultern runter. Zehn Sekunden gehen. Druck weg
und Petziball wieder runter. Ja, ist anstrengender,
als ich dachte. Das ist hartes Training. Die Übungen soll Astrid Lehners
mehrmals am Tag einbauen. Aber sie darf es mit dem sportlichen
Ehrgeiz nicht übertreiben. Meiden sollte sie: Sportarten, bei
denen sie die Schulter häufig heben, den Kopf in den Nacken nehmen
oder zur Seite drehen muss. Damit trainieren wir die Muskulatur. Die schon feste Muskulatur
wird so leider noch fester. Wir müssen gegensteuern. Das machen wir
einmal mit diesem Ball. Physiotherapeutin Svea Köhlmoos
zeigt, wie es geht: Mit kleinen Bewegungen über
den Schmerzpunkt rüberrollen und einen Moment halten. Dazu kommen Dehnungsübungen. Den Kopf nach links rotieren … Und nach links … neigen. Klasse. Kann losgehen. Zurück bei Fabian Zimmermann. Das Heimtraining läuft gut. Die Physiotherapie
startete aber schleppend. Das Schwierigste war,
‘nen Platz zu bekommen und jemanden zu finden,
der sich rantraut an die Thematik. Zum Glück hat sich jemand gefunden. Wie es mit der Therapie klappt,
haben die Zimmermanns gefilmt. Das Training ist in vollem Gange. Höchste Zeit, ein weiteres Problem
anzugehen: Fabians Gewicht. Gerade mal 28 Kilogramm
wiegt der 16-Jährige bei einer Größe von 1,52 m. Ernährt sich der Schüler falsch? Wir haben schon versucht,
über eine Ernährungsberatung Kalorien zuzuführen
oder das Essen anzureichern. Aber das hat nicht funktioniert. Was läuft falsch? Der Bewegungs-Doc
holt sich Verstärkung. Hat Ernährungsmediziner
Matthias Riedl eine Idee? Im Ernährungsprotokoll von Fabian
sieht man den Klassiker der Jugend. Es wird zu häufig gegessen,
also gesnackt, und dann das Falsche: Viel Zucker
und schlechte Kohlenhydrate. Daraus kann man natürlich
keinen Menschen bauen. Fabian muss regelmäßig
und strukturiert essen: Drei Haupt-
und zwei Zwischenmahlzeiten. Sonst hört man, Zucker macht dick. Er isst viel Zucker.
Warum ist er so dünn? Das, was ihm ganz klar fehlt,
ist Eiweiß. Und auch gute Öle. Das muss mit dazu. Und er isst für seinen Verbrauch
insgesamt zu wenig. Er ist ein wachsender Mensch. Da geht viel Energie verloren.
Dafür isst er noch nicht genug. Es reicht nicht mal zum Dickwerden. Fabian soll 40 Gramm Eiweiß am Tag
zu sich nehmen. Das entspricht 1,5 Gramm
pro Kilo Körpergewicht. Im Gegenzug muss er
Zucker und Kohlenhydrate reduzieren. Das Ziel: Durch die Umstellung soll er
jeden Monat ein Kilogramm zunehmen. Mit einer Sportüberraschung,
dem Ernährungskonzept und vielen Rezepten besucht
Christian Sturm die Zimmermanns. Mindestens eine der fünf Mahlzeiten
ist in der Schule. Eine Herausforderung. Fabian soll nicht zu viel Zucker
und schlechte Kohlenhydrate essen. Leckere,
eiweißreiche Alternativen sind nötig. Die neue Ernährung
hilft nicht nur beim Zunehmen, auch der Muskelaufbau klappt besser. Passende Rezepte für pikante Muffins
und eiweißreiche Pausensnacks finden Sie
bei den Bewegungs-Docs im Internet. Außerdem hat Christian Sturm
eine Einheit geplant, um das Training zu intensivieren. Wir machen den nächsten Schritt. Du willst Sport machen
und was erleben. Wir machen Bogenschießen. Lust? Ja. Daumen ran! Ziehen und einfach lösen! Hey, wow! Das Spannen des Bogens benötigt Kraft
und stärkt Fabians Muskulatur. Durch die Zugbewegung
wird der Brustkorb geweitet. Außerdem ist ein fester
und sicherer Stand entscheidend. Daher trainiert Bogenschießen
Stabilität und Körperaufrichtung. Fabians gesamtes Bewegungskonzept
in einer Sportart vereint. Was hast du am meisten gemerkt? Im Rücken, beim Auseinanderziehen,
das war anfangs neu. Aber da hab ich mich mit abgefunden.
Es hat Spaß gemacht. Magst du’s noch mal machen?
Da hätt ich Lust zu. Was das Training bringt und
ob er durch die Ernährungsumstellung zunimmt, wird sich bei
der Abschlussuntersuchung zeigen. Andreas Siemer konnte sein Training
gegen Bluthochdruck gut umsetzen. Sechsmal die Woche
geht er morgens joggen. Das Laufen mit der Pulsuhr
war und ist immer noch anstrengend, weil ich ohne Pulsuhr
deutlich schneller unterwegs wäre. Dieses Kontrollsystem
brauche ich weiterhin. Und die Waldspaziergänge? Das gelingt mir na ja,
vielleicht so drei Tage die Woche. Ansonsten ist dann doch
vielleicht mal was anderes, was ich abends noch machen muss
oder möchte. Zum Beispiel Qigong –
eine Meditation in Bewegung. Fließende Abläufe wie in Zeitlupe
und ruhige Atmung entschleunigen und helfen runterzufahren. Der Vorteil: Weder Herzfrequenz
noch Blutdruck steigen. Die Stimmung wird verbessert
und laut Studien auch der Schlaf. Qigong hat den großen Vorteil,
dass ich es überall machen kann. Ich kann’s zu Hause machen,
unterwegs. Ich kann es sogar
in der Seminarpause machen, um in der Situation
Stress abzubauen. Und um wieder ein Stück weit
Kraft zu tanken. Es war schon schwierig, mich
auf die Übungen auch einzulassen. Ich brauche einige Zeit,
um mich da einzufinden. Ich steh noch am Anfang,
das muss man ganz klar so sagen. Welche Wirkung das Training
auf den Stress und den Bluthochdruck hat, wird die
Untersuchung in drei Monaten zeigen. Sechs Monate Training sind um. Fabian Zimmermann
kommt zum Abschluss-Check. Haben Bewegungstherapie
und Ernährungsumstellung zum Erfolg geführt? Fabian, wie geht es dir? Super, gut. Wir waren beim Bogenschießen.
War das was für dich? Ich hab das weitergemacht. Für die Bewegungs-Docs
hat er seine Fortschritte gefilmt. Hat sich was verändert? Mein Gewicht ist hochgegangen und ich bin schneller geworden
im Laufen. Sind die Fortschritte messbar? Helge Riepenhof hat ihn
erneut auf dem Laufband getestet. Erst deine Untersuchung von 2018. Da ist dein altes Körpergewicht
von damals 28 Kilogramm. Durch die neue Ernährung
konnte er sein Gewicht steigern: Fünf Kilogramm in fünf Monaten,
ein toller Erfolg. Aber in der Spiroergometrie
hat sich nicht so viel geändert. Hattest du einen schlechten Tag? Ich war manchmal fertig,
überarbeitet vom Tag. Daran lag das wahrscheinlich. Schade. So können sie ihm keine bessere Kurve
zeigen, obwohl es ihm besser geht. Was wir messen an Gewicht,
Größe und Fakten, ist alles schön. Aber du bist die Hauptperson. Wie würdest du damals
deine Beschwerden einstufen mit Kurzatmigkeit, Schmerzen,
alles, was du hattest? Das zeigt, wie leistungsschwach
und unwohl er sich fühlte. Und heute? Die Atmung ist besser geworden. Ich kann tiefer und länger
durchatmen und die Dehnbarkeit
ist besser geworden. Das merke ich. Ein klarer Erfolg. Das ist großartig. Gibt es für dich was, wo du sagst,
das muss ich noch verbessern? Ich würde gerne schneller
laufen können, rennen. Das klappt schon ganz gut.
Ich würde gern noch besser werden. Super. Das ist in unserem Sinne. Wir wollen immer,
dass man dranbleibt. Das gebe ich dir mit als Tipp. Ich gehe mit einem guten Gefühl. Es hat mir viel Spaß gemacht
und war auch effektiv. Vor sechs Monaten war Astrid Lehners selbsternannte
“Bewegungs-Legasthenikerin”. Hat sich was geändert? Der innere Schweinehund
ist mein bester Freund. Früher hat’s nie geklappt,
dass ich durchgehalten habe. Aber diese Übungen sind so klasse, dass die ohne viel Tamtam
überall gemacht werden können. Ich hab’s einfach gemacht. Dass die Übungen
überall umsetzbar sind, hat Astrid Lehners Kollegin
im Büro gefilmt. Den Ball habe ich anfangs
mehrmals täglich benutzt – und zwar unter Tränen. Das hat richtig wehgetan. Doch sie beißt die Zähne zusammen
und wird belohnt: Bei meinem rechten Arm
merke ich Fortschritte, aber ganz langsam nur. Aber auch da tut sich was. Lässt sich das noch steigern? Ganz entspannt kommt Andreas Siemer
aufs Praxisboot. Sein Programm war umfangreich –
hat er durchgehalten? Das morgendliche Laufen
hat am besten geklappt von den Bausteinen. Der Abendspaziergang,
da wurde es schon weniger. Die Qigong-Einheiten waren
durch die Kurszeiten in der Woche für mich schwierig zu realisieren. Drei Ziele sollten mit
dem Sportprogramm erreicht werden: 1. Stresslevel reduzieren, 2. den Schlaf verbessern und 3. den Bluthochdruck senken. Wir haben sie untersucht und erste Schäden
an Ihren Organen festgestellt. Ich habe gesagt: Es war nicht mehr fünf vor zwölf,
sondern eigentlich zwei vor zwölf. Mal gucken,
was das Training gebracht hat. Ihr Stresslevel: Andreas Siemer stellte
einen Mitarbeiter zur Entlastung ein und hat durchs Programm
einen geregelten Tagesablauf. Fühlt er sich auch ausgeglichener? Wenn Sie mir mal zeigen: Wie gestresst fühlten Sie sich
vor dem Bewegungsprogramm? Da würde ich schon sagen,
war ich sicher auf der Zehn. So würde ich das einschätzen. Und heute? Bei drei bis vier so. Das finde ich richtig super. Hier würde ich sagen, Haken dran: Den Stress haben Sie im Griff
und der Stress nicht mehr Sie. Klasse. Was machen die Schlafstörungen? Auch da gab es eine Verbesserung,
ich schlafe deutlich besser. Auch länger und bin erholter
am Morgen im Durchschnitt. Super, also auch ein Haken dran. Haben sich die positiven Ergebnisse
auf den Bluthochdruck ausgewirkt? Wir haben letztes Mal
ein Spiel gespielt, wo man gemerkt hat,
wie leicht Sie in Rage kommen. Wie leicht der Blutdruck
hochschießt. Mal gucken, wie’s heute aussieht. Damit es ähnlich stressig ist
mit einem neuen Spiel. Heute hat er vor Spielbeginn
einen besseren Druck: 131/83. Sie müssen operieren. Sie sollen einzelne Organe
rausnehmen, aber ohne den Patienten
zu verletzen und zu schneiden. Sie dürfen die Rahmen
nicht berühren. Sonst … * Summen * ♪ Laute Rockmusik ♪ Sie haben nur Zeit,
bis das Lied zu Ende ist. * Summen * Sehr gut. Einer ist raus. Oh, rote Nase! Liegen lassen, neues. Schon wieder. Aber jetzt! Mal schauen,
was der Blutdruck macht. Haben Sie das Gefühl,
es hat Sie in Wallung gebracht? Ich glaube nicht,
verglichen mit vorher. 119/81. Das ist sogar niedriger als vorher! Keine Blutdruckspitze mehr. Sie haben sich etwas aufgebaut,
das Belastungsreaktionen abdämpft. Sie reagieren nicht mehr körperlich,
sondern können sagen: “Ist nur ein Kinderspiel
mit Musik.” Super! Ein toller Erfolg. Das heißt, die Uhr
würde ich jetzt zurückstellen. Auf Viertel vor. Ja. Das heißt aber nicht,
dass Sie aufhören dürfen. Sie müssen dranbleiben. Ich möchte
auf alle Fälle dranbleiben, um die Uhr
noch weiter zurückzustellen. Bewegung hilft! So einfach kann ich
mein Fazit beschreiben. Ich kann nur jedem empfehlen, in
Bewegung zu kommen oder zu bleiben. Mir hat es eine Menge gebracht. Starke Kopf- und Schulterschmerzen bedrohten Astrid Lehners
Arbeitsfähigkeit. Konnte der Trainingsplan
die Beschwerden nachhaltig lindern? Wir sitzen auf einem
Ihrer intensivsten Trainingsgeräte. Wie klappte das Training
mit dem Gymnastikball? Richtig gut. Es war klasse, dass ich zwei hatte: Einen auf Arbeit, einen zu Hause –
die nutze ich fast täglich. Ist sie dadurch fitter geworden? Erneut testet Helge Riepenhof
die Arm- und Beinmuskulatur. Das Ziel: mehr als 30 Wiederholungen
im 30-Sekunden-Durchlauf. 26, 27 … 28 … 29 … 30. 31, 32, 33. Super! Klasse. In einer halben Minute 33. Mehr als eins pro Sekunde – toll. Auch in den Beinen
hat sie mehr Kraft. Endspurt: 27 … 28 … 29. 30, 31. Super. Halbe Minute ist um: 31.
Klasse. Die Fitness ist da,
der Körper damit für die Herausforderungen
in Alltag und Job gewappnet. Trotz der Kräftigung hat sich die vorher verkrampfte
Muskulatur entspannt. Auf der linken Seite
merkt man eine gute Besserung. Da ist noch ein bisschen.
Tut das weh? Nee, weh tut’s nicht. Wichtiger sind Ihre Symptome: Sie hatten Kopfschmerz, der von
den Schultern aus dem Nacken kam. Wie häufig ist das noch aufgetreten
und plagt sie? Das ist fast unglaublich: Ich habe noch Kopfschmerzen, aber nicht mehr wie früher
über zwei bis drei Wochen. Ich habe drei-, viermal im Monat
maximal Kopfweh für einen Tag. Längst nicht so doll. Und die Schulterschmerzen? Erneut muss Astrid Lehners
den Fragebogen ausfüllen. Der ist in zwei Teile aufgeteilt: Ein allgemeiner Teil und Fragen
zu Einschränkungen im Beruf. Ein neues,
fest verschlossenes Glas öffnen? Geringe Schwierigkeiten. Schwere Hausarbeit –
Wände oder Boden putzen? Leider keine Schwierigkeiten. Hatten Sie Probleme, in der üblichen
Art und Weise zu arbeiten? Keine Schwierigkeiten. Aus den Antworten
ergibt sich eine Punktzahl. Je niedriger, desto besser. Sie hatten 47
bei allgemeinen Faktoren und 100
bei arbeitsbezogenen Faktoren. Ihr Ergebnis ist, dass sie nur noch
22,5 bei den allgemeinen Faktoren und keine mehr bei der Arbeit haben. Keine Einschränkungen
am Arbeitsplatz. Klasse. Super Ergebnis. Wie sind Ihre Krankheitstage? Ich hatte keine Krankheitstage mehr.
Alle weg. Der Erfolg zeigt,
dass es nicht darum geht, jeden zur Sportskanone zu machen. Wichtiger ist, so fit zu sein, dass man mit Anforderungen
des täglichen Lebens zurechtkommt. Dass das
keine Beschwerden verursacht. Das hat wunderbar geklappt,
ihr geht’s gut. Training statt Tabletten –
Schritt für Schritt gesund. Nicht immer einfach. Sie haben es geschafft –
mithilfe der Bewegungs-Docs. Copyright Untertitel: NDR 2019

8 Comments

  • Curious_ Boy90 says:

    Hand aufs Herz. 80 bis 90% aller Probleme rühren daher dass Menschen nicht mehr trainieren bzw sich genug bewegen

  • Somfilms says:

    Arbeit arbeiten und immer mehr arbeiten ist das größte Problem.. Keine Zeit sich zunehmend. Und! Was ist danach Geld mit Schmerzen.. Lieber angemessen arbeiten und das Leben halt angemessen genießen. Ohne Stress

  • cogito hominum says:

    Wie wär's denn mal mit richtiger Ernährung? Der Junge (Fabian) scheint für mich magersüchtig zu sein. Wo sollen denn Muskeln herkommen ohne vernünftige Ernährung? Allein durch Bewegung? Wohl kaum.

  • Amanda Mate says:

    39:40 wtf? Blutdruckmessgeräte machen Fehler. Ich messe täglich 10x mein Blutdruck und kenne diese Täuschungen(einmal 131/83, dann paar Minuten später 119/81 und dann paar Minuten später wäre das 130/82), da wurde den Typen von der Ärztin ein falscher Fazit übermittelt

  • Angelita Canaria says:

    Prima reportage. Muss ich such was machen für meine gesundheit zu verbesern. Vielen dank aus Teneriffa/Spanien.

  • SlashZooka says:

    Naja eigentlich kennen wir alle die Ursachen, Stress, schlechte Ernährung, Bewegungsmangel. Dabei ließen sich viele Dinge vermeiden, nur leider lassen es viele Leute zu statt dagegen zu protestieren, aus Angst ihren Job zu verlieren. Dabei ist die Gesundheit doch um einiges wichtiger…

  • Werner Wikhart says:

    Ich vergas zu erwähnen, dass ich obwohl mir mehrere Ärzte sagten ich müsse lebenslang Blutdrucksenker nehmen. Obwohl ich zwei nahm, fühlte ich mich schlecht. Nach meiner Lebensumstellung habe ich nun einen durchschnitt´s Blutdruck von 120 zu 83. Ich bin über 60 und der untere Wert lag bei einer 24 Stunden Dauermessung oft 80% über normal.

  • Romi Lopez says:

    Der Junge ist ja Zucker. Ich wünsche ihm nur das Beste und hoffentlich kriegen die Ärzte es hin, seinen Allgemeinzustand zu verbessern………

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